Rede zum 1.5.21: Bloque Latinoamericano

Liebe Genossinnen und Genossen!

Wir, der Lateinamerikanische Block und die Arbeiter_innenversammlung von Helpling begrüßen euch ganz herzlich.

Als lateinamerikanische Migrant_innen spüren wir die Konsequenzen kapitalistischer Nekropolitik am eigenen Körper: jene Politik, die uns hier, ebenso wie unsere Geschwister in unseren Territorien, in prekären Beschäftigungen ausbeutet. Die Politik des Todes ist das, was die Waffen-, Pharma- und Rohstoffunternehmen des Nordens dem Globalen Süden gewaltsam aufzwingen.Während die Eliten unsere Länder skrupellos dem IWF ausliefern, richten die neoliberalen Sparmaßnahmen unsere Völker mehr und mehr zu Grunde.

In Lateinamerika hat die Taktik der verbrannten Erde zu Unmengen überschüssiger Arbeitskraft geführt.Leider leben wir in einer Zeit, in der sich diese perverse Dynamik des Kapitals in jeder Ecke der Welt festgesetzt hat, so dass Unterdrückung und eine permanente Krisensituation vorherrschen. Es schmerzt uns zu sehen, wie die Corona-Krise seit einem Jahr die brutalen Ungleichheiten verschlimmert, die der Kapitalismus verursacht. Diese turbulente Zeit ähnelt jener, die auch unsere liebe Rosa erlebte und die sie mit ihrem berühmten Satz „Sozialismus oder Barbarei“ bezeichnete. Es bleiben keine Zweifel mehr: Wir leben in einer Zeit der Barbarei, die vom Kapital diktiert wird.

Aus diesem Grund sind wir heute hier zusammen: um einen breiten Widerstand aufzubauen, der sich auf der Straße kämpferisch manifestiert!

Warum tolerieren wir weiterhin, dass Krisen auf dem Rücken der Arbeiter_innen getragen werden? Warum müssen Kleinhändler_innen, Künstler_innen und Selbstständige ihre Geschäfte schließen, während die Minen, Agrarunternehmen und Fabriken weiterhin auf Hochtouren laufen? Warum waren die Profite von Großunternehmen wie Amazon noch nie so hoch wie jetzt?

Was wir gerade erleben ist keine Solidarität für die globale Gesundheit, nein! Es ist ein neuer Prozess der Kapitalakkumulation und der Ausbeutung, die keine Grenzen kennt.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle, die von unserer Arbeit leben, im Gegensatz zu den großen Unternehmern, Teil der Arbeiter_innenklasse sind.

Deshalb ist es unsere Pflicht, die erzwungene Proletarisierung aufgrund der Pandemie klar zu benennen und anzuprangern.

Those of us who have migrated know that we are not considered essential, and that we are always the last ones to be taken into account, since we do not even have minimal working conditions.

It is us who come asap into your house to clean, but Helpling does not provide any kind of preventive measures for our health! Apparently, we are only essential to maintain the profits of these “digital” companies, but not essential enough to have a work contract or social security. We also know that the most precarious jobs are the ones that have been developed the most during the pandemic. These jobs are largely feminized tasks performed by migrants, especially women and LGBTI people. Against this background, staying at home and doing home office is a class privilege.

Faced with these conditions, we have found it necessary to organize in the workplace in order to raise our demands.

We strongly condemn that Helpling has always done everything possible to prevent us from mobilizing! They have persecuted and fired comrades who were politically active, while selling a “migration friendly” face to society. We reject that we are treated as mere disposable workforce by these companies!

They exploit us, because they know that the migratory flow is not going to stop thanks to the unequal distribution of global wealth. We know that many people who have come to Europe do so in search of better working conditions and a happy life for their families, but they find a harsh reality here. We must perform the tasks that Germans do not want to. And we do so in a brutal context where wealth has been historically accumulated at the expense of our peoples!

What was sold to us as labor inclusion for women in the «first world», in reality means the exploitation of others to perform the necessary care work for the reproduction of capital.

It is not only a question of gender, but also of inequalities because of class and race! Therefore, we believe that patriarchy cannot be defeated without ending imperialism and capitalism altogether!!

Wir träumen von einer Gesellschaft, in der ein Leben in Würde nicht zu viel verlangt ist. Einer Gesellschaft, in der, Wohnraum ein grundlegendes Recht ist und kein Spekulationsgegenstand von Immobilienhaien wie Deutsche Wohnen!

Der Plan der Mächtigen ist klar: Sie wollen, dass wir arm und unterwürfig bleiben, dass wir ständig gegeneinander ums Überleben kämpfen, anstatt dass wir uns gemeinsam gegen sie richten. Aber auch WIR haben einen klaren Plan: denn es ist der soziale Widerstand, durch den wir mögliche Alternativen verwirklichen werden! 

Dafür schaffen wir politische Werkzeuge, mit denen wir den nekropolitischen Krieg gegen uns beenden und eine neue gerechte Gesellschaft aufbauen werden. Doch für diese Aufgabe benötigen wir jede und jeden einzelnen von euch!

Wir brauchen ein breites Bündnis, um die kapitalistische Politik des Todes zu besiegen. Es ist diese Allianz, die wir heute auf den Straßen bilden und es wird eben diese Allianz sein, die das Unterdrückungssystem erschüttern wird!!

So wie sie uns täglich angreifen, wenn sie uns rassistisch fragen: „Wo kommst du eigentlich her?“, nehmen viele unsere organisatorischen Prozesse als Migrant_innen nicht ernst und infantilisieren uns. Diesen Menschen antworten wir laut und deutlich: Als Migrant_innen sind wir uns sehr bewusst darüber, dass wir uns dort, wo wir leben, aktiv und kämpferisch organisieren müssen!

Wir haben unsere Träume von einer Veränderung weder zurückgelassen noch vergessen, als wir den Atlantik überquerten. Deswegen akzeptieren wir auf keinen Fall, zu Demonstrationen eingeladen zu werden, um diese „bunter“ zu machen und zur „Diversitätsquote“ beizutragen! Wir wollen und fordern gleichberechtigt in der Küche des Widerstands zu sein!

Wir verschwenden keine Zeit mit den oberflächlichen Moden einiger Linken und sind Null daran interessiert, uns in Subkulturen abzukoppeln, die isoliert von der Gesellschaft für sich selbst existieren. Wir sind hierhergekommen, um die Welt weiter zu verändern!

Wir sind gekommen, um starke linke Organisationen aufzubauen, die um den Alltagsverstand kämpfen und sich mit den populären Sektoren zusammenschließen.

Nur somit werden wir eine gegenhegemoniale Macht in dieser Gesellschaft verfestigen können. Gerade in Zeiten, in denen rechte Kräfte auf den Straßen, in Parlamenten und Regierungen voranschreiten, können wir nicht erlauben, dass unsere Mitmenschen aus den Mittel und Arbeiter_innenklassen von ihren ausschließenden Diskursen beeinflusst werden.

Dabei müssen wir die Empörung der Menschen verstehen, denn nur so können wir ihre und unsere Wut auf diejenigen da oben lenken, welche die wahren Verantwortlichen für die neoliberale Prekarität sind. Wir wissen, dass es keine Revolution ohne eine kämpferische, widerständige Praxis geben kann. Aus diesem Grund begrüßen wir im Lateinamerikanischen Block diese pluralistische aber einheitliche Revolutionäre Erste Mai Demo mit großer Freude.

Deshalb, Genossinnen und Genossen, feiern wir diesen Zusammenschluss auf der Straße zwischen linken migrantischen und deutschen Kollektiven. Es ist ein historischer Moment und wir reagieren auf den Ruf unserer Zeit. Hier und heute bauen wir zusammen eine massive Bewegung und internationalistische Solidarität auf.

Jeder Schritt, den wir heute Abend unternehmen, eröffnet kollektive Wege der Befreiung für ein würdiges Leben!

Ein Hoch auf alle, die kämpfen! Es lebe der internationalistische, migrantische Block! ¡Que viva el bloque migrante internacionalista! ¡Hasta la victoria siempre!

Discurso del 1 de Mayo 2021

¡Buenas tardes, compañerxs!

Les saludamos desde el Bloque Latinoamericano en Berlín y desde la asamblea de trabajadorxs de Helpling.

Como migrantes latinoamericanxs podemos decirles que conocemos en carne propia las consecuencias de la necropolítica capitalista, que es la que nos explota en trabajos precarios, a nosotrxs aquí y a nuestrxs hermanxs en los territorios. La política de la muerte es la que las empresas armamentísticas, farmacéuticas y extractivistas del Norte imponen violentamente en el Sur Global. La política de austeridad ahorca a nuestros pueblos cuando las élites los entregan al FMI sin piedad; venimos de países donde la táctica de la tierra arrasada es la ley y ha dado como resultado ejércitos enteros de mano de obra excedente.

Lamentablemente para todxs, vivimos un tiempo histórico donde esta dinámica perversa del capital se ha impuesto en cada uno de los rincones del mundo. Nos han arrebatado nuestras formas de vida y han querido destrozar nuestros lazos comunitarios. Las élites globales nos han impuesto una sociedad de la muerte, una sociedad donde lo que impera es el reino salvaje del capital, la represión y la crisis permanente.

Desde hace un año, nos duele cómo la crisis del coronavirus solo exacerba las brutales desigualdades causadas por el capitalismo neoliberal, mientras las fuerzas vivas y colectivas de la sociedad están siendo destruidas masiva y descontroladamente. La etapa turbulenta que vivimos es similar a la que le tocó vivir a nuestra querida Rosa, expresando el momento histórico con su célebre: “socialismo o barbarie”.

Pues ya no quedan dudas, vivimos en una barbarie conducida por el capital. Por eso salimos a la calle a construir resistencia popular. Nos inspiran las luchas de nuestros pueblos, que han sabido enfrentar la crisis combativa y creativamente. 

Mientras vemos horrorizadxs cómo este proceso de barbarie se acelera, nos preguntamos: ¿Por qué seguimos tolerando que las crisis sean cargadas sobre las espaldas de lxs trabajadorxs? ¿Por qué son lxs pequeñxs comerciantes, lxs artistas, lxs trabajadorxs autónomxs lxs que tienen que cerrar sus negocios mientras las minas, los negocios agropecuarios y las fábricas siguen funcionando a toda velocidad? ¿Por qué las cadenas de distribución como Amazon han lucrado más que nunca?

Lo que vivimos no es una preocupación global por la salud, sino un nuevo proceso de concentración y de explotación que no conoce limites.

No podemos olvidar que, a diferencia de las grandes empresas, todxs lxs que vivimos de nuestro trabajo somos integrantes de la clase trabajadora. Por eso es nuestro deber denunciar el proceso de proletarización forzada que estamos viviendo a nivel global producto de la pandemia. Extender nuestra solidaridad, ya que millones de personas tendrán mañana que migrar, tendrán que dejar de lado sus formas de vida y sus familias para buscar un futuro digno.

Y las que hemos migrado sabemos que no somos esenciales, y que seremos las ultimas en ser tenidas en cuenta, ya que no contamos con las condiciones mínimas de trabajo. Porque somos nosotras las que entramos a tu casa a limpiar pero a quienes Helpling no garantiza ningún tipo de medida de prevención o cuidado para nuestra salud. Al parecer somos solo esenciales para mantener las ganancias de estas empresas (porque lamentablemente todas las apps funcionan de maneras similares), pero no lo suficientemente esenciales para tener un contrato laboral o seguridad social.

Tambien sabemos que los trabajos mas precarizados son los que mas se han desarrollado durante la pandemia, y que son en gran parte tareas feminizadas realizadas por migrantes. También sabemos que quedarse casa y hacer homeofice es un privilegio de clase.

Ante estas condiciones hemos encontrado que es necesario organizarnos en los lugares de trabajo y ademas establecer vínculos con otrxs trabajadorxs para poder concretar nuestras demandas. Desde siempre Helpling ha hecho todo lo posible para evitar nuestra organización, persiguiendo y dejando sin trabajo a companerxs que intentaron organizarse mientras vende una cara de migration friendly ante la sociedad. Sabemos que somos personas descartables para estas empresas porque saben que el flujo migratorio esta asegurado gracias a la desigual distribución de la riqueza a nivel global.

Sabemos que muchas personas que han llegado a estas tierras lo hacen en busca de mejores condiciones laborales pero se encuentran aquí ante una dura realidad en donde deben realizar las tareas que lxs alemanes no quieren, y que en gran parte son producto de la riqueza acumulada a expensas de nuestros pueblos.

Lo que nos vendieron como la inclusión laboral de las mujeres en el “primer mundo”, en realidad implica la explotación de otras para realizar las tareas de cuidado. Aquí no solo es una cuestión de genero sino también de clase y de raza. Por eso, creemos que no se puede terminar con el patriarcado sin terminar con el imperialismo y el capitalismo.

Soñamos con una sociedad donde la vida digna sea el centro de nuestras relaciones. Donde la vivienda sea un derecho, no un objeto de especulación de aves de rapiña como Deutsche Wohnen; donde la salud no sea un negocio para Bayer, sino una propiedad social y comunitaria. Queremos una sociedad donde el trabajo sea autogestivo y donde todos los trabajos y las vidas cuenten por igual.

El plan de lxs de arriba está claro: Nos quieren pobres, sumisxs y en constante lucha entre nosotrxs para sobrevivir. Pero nuestro plan también lo tenemos muy claro, y de la resistencia popular nacen las alternativas posibles. Lo que debemos hacer es relanzar el ciclo de luchas que permitan organizar a estas fuerzas y cuerpos que el capital descarta por considerarlos residuales. Estamos potenciando las resistencias, creando herramientas políticas que nos permitan no solo parar la guerra necropolítica contra nosotrxs, sino también construir una nueva sociedad basada en la vida.

Que nadie se confunda, necesitamos de todxs para esta tarea: ustedes estudiantes, trabajadorxs, comerciantes, migrantes, jóvenes… Aquí el enemigo es muy poderoso, se disfraza para confundirnos y usa todo tipo de estrategias para frenar la solidaridad de lxs de abajo. Por eso, precisamos de una gran alianza para derrotar al proyecto de muerte del capital. Esa alianza es la que estamos forjando hoy en las calles y es la que hará temblar al sistema.

De la misma forma que nos acribillan cotidianamente cuando nos preguntan Wo kommst du eigentlich her?, muchxs no toman en serio nuestros procesos organizativos como migrantes y nos infantilizan. A esa gente le respondemos fuerte y claro: ¡lxs migrantes tenemos claro que militamos donde vivimos, y que nuestros sueños de transformación no se quedaron en el placard cuando cruzamos el Atlántico! ¡No aceptamos que nos inviten a las marchas solo para “darles color”, queremos ser parte de la cocina de las resistencias!

Nosotrxs no perdemos tiempo con las modas fatuas de la izquierda y no nos interesa encerrarnos en subculturas aisladas de la sociedad. Nosotrxs vinimos acá a seguir cambiando el mundo. Vinimos a construir organizaciones de izquierda fuertes que logren disputar el sentido común, conectar con los sectores populares y consolidar un poder contrahegemónico en la sociedad en la que vivimos.

No habrá liberación en un solo país o región. Por eso debemos dar y hermanar las luchas en todos los lugares que están en pie de resistencia. Creemos que una de la tareas urgentes es revivir el ciclo de luchas en el Norte Global. Mientras las derechas carroñeras se instalan cómodamente en gobiernos, parlamentos y calles a nivel global, es fundamental que las izquierdas no permitamos que estas fuerzas racistas sean quienes interpelen a los sectores populares con discursos excluyentes. Tenemos que comprender la indignación de la gente para canalizar su rabia hacia lxs verdaderxs responsables de la precarización neoliberal: lxs de arriba.

Solo así podremos un día dejar de discutir cuánto avanza la derecha, para volver a emocionarnos por cuánto hemos avanzado las izquierdas, cómo ocupamos más y más las calles y plazas y cuánto poder popular construimos.

Sabemos que sin pueblo no hay revolución. Y sin praxis revolucionaria tampoco. Es la tarea de nuestra época y de nuestra generación. Por eso, compañerxs, saludamos con mucha alegría esta movilización plural, pero unificada. Por eso, festejamos la unidad en la calle entre las organizaciones de izquierda alemanas y las organizaciones migrantes. Es un momento histórico y estamos respondiendo al llamado de nuestro tiempo, construyendo poder popular y solidaridad internacionalista. Cada paso que damos esta tarde va abriendo caminos colectivos de liberación por la vida digna.

¡Arriba lxs que luchan! ¡Que viva el bloque migrante internacionalista! ¡Hasta la victoria siempre!

Sobre Hanau

El 19 de febrero de 2021, se realizó en Berlín una marcha impulsada por diferentes grupos migrantes para conmemorar a las víctimas del atentado terrorista y racista de Hanau, acontecido hace un año. Les compartimos la intervención leída por compañerxs del Bloque durante la manifestación:

No existe el capitalismo sin racismo!

No existe el imperialismo sin racismo!

No existe el patriarcado sin racismo!

No existe el colonialismo sin racismo!

Hoy, el racismo continúa afectando estructuralmente la vida y muerte de nuestras comunidades. El racismo nace aquí en Europa, nace con el colonialismo europeo como instrumento deshumanizador a mano del capitalismo y se convierte en una estructura de poder, legitimada hoy por los Estados-Nación, entidades responsables por la aniquilación de la vida.
La historia del racismo nunca dejó de estar ligada con el despojo colonial, ni con las geografías del capital construídas bajo régimenes raciales que aún pretenden eliminar la soberanía de nuestras vidas y nuestros territorios. Esta es la verdadera cara de la ilustración europea. 


Aquí y ahora, vemos también como la violencia racista es un problema estructural y no es solo parte de su pasado. El racismo continua oprimiendo a las comunidades racializadas, diferenciadas a partir de la construcción de una supremacía blanca, como un lugar de poder. Pero el funcionamiento del racismo solo es posible a partir de sus poderes políticos, de todo su aparato estatal, incluída la naturaleza de la violencia y represión policial, el régimen migratorio y la criminalización de la migración. El Estado es donde se cristaliza la realidad de su sistema político y económico que mantiene las estructuras de dominación racial, reflejadas en la ideología social, la violencia y el terrorismo supremacista blanco. Ante esta historia, se hace cada vez más urgente articular respuestas más amplias, colectivas, autónomas, democráticas y radicalmente transformadoras. Es momento de de cambiarlo todo!

Hoy, estamos aquí porque nos negamos a que la violencia sobre nuestros cuerpxs continue siendo normalizada. Nos negamos a que las relaciones estructurales del racismo sigan siendo encubiertas y se siga ocultando su origen colonial y esclavista. Nos negamos a recibir como respuesta reformas neoliberales que banalizan el racismo y lo perpetúan. Estamos aqui para cuestionar por qué a los cuerpos racializados se les imponen fronteras mientras que al capital no.
 

Desde el Bloque Latinoamericano nos sumamos al acto de memoria del atentado racista en Hanau. Hanau es hoy también parte de nuestra memoria colectiva. Lo acontecido en Hanau evidencia la decadencia de un sistema colonial, capitalista y patriarcal que da forma a esta sociedad. Atentados como Hanau nos llaman siempre a auto-organizarnos colectivamente desde nuestro territorio-cuerpo, para crear nuevos mundos, transformar y sanar relaciones sociales, construir nuevas geografías decoloniales, antipatriarcales, que defiendan la vida, aqui y ahora. Creemos que los cuerpos y las comunidades racializadas, migrantes y diaspóricas, también somos territorios en resistencia, interconectadas por una historia similar de colonización y por un presente en común. Cuando matan a unx, nos matan a todxs. El dolor de sus familias es el nuestro. Su lucha por la dignidad es nuestra lucha. Es ahí donde radica la fuerza y la importancia de tejer nuestras alianzas. Desde el Bloque estamos creando espacios colectivos de reflexión y acción directa, que nos ayuden a construir relaciones que confronten todas las formas y todos los símbolos del racismo estructural, en donde no exista un valor diferenciado de nuestras vidas y nuestros mundos, ni las “inmigraciones ilegales”, ni la violencia policial, y donde creemos comunidad en contraposición a la individualidad de un sistema moderno y neoliberal. Nos acuerpamos en la lucha. Llamamos a la resistencia, a la acción y a la agitación. Llamamos a no olvidar Hanau. Recordar a Hanau colectivamente significa sanar los traumas de esta sociedad racista. Hanau es parte de nuestra memoria colectiva y vive para siempre en nuestros cuerpos!

Explorando el potencial contrahegemónico de la migración

Para sobrevivir en la Frontera
debes vivir sin fronteras
ser un cruce de caminos

Gloria Anzaldúa

Como migrantes nos cuestionamos y problematizamos diversos aspectos del migrar, desde lo que vivimos en las calles, las interminables burocracias para obtener nuestros papeles, pasando por tener que escuchar y leer discursos ¨antimigración¨ en la prensa, hasta -en otros extremos- encarnar el potencial de conectar luchas desde los más remotos lugares del mundo. Sentimos y atestiguamos el potencial contrahegemónico de la migración.

Queremos compartir algunas breves reflexiones sobre cómo problematizamos la ¨crisis¨ migratoria, los mensajes confusos que entrega Alemania en términos de su apertura y a la vez necesidad de la migración, qué tipo de migración sería ésta y cómo las políticas migratorias se tornan prácticas racistas. Luego, de qué forma en este escenario el migrar se convierte en un acto político, y qué potencial vemos en ello. Presentamos estas ideas en una modalidad de entrevista, en conversación con Alex, compañera que activa también en el Bloque Latinoamericano.

Se habla en general de la ¨crisis¨ Migratoria, suponiendo y estigmatizando de por sí el ejercicio de migrar. Sabemos que una crisis en sí misma no es necesariamente algo negativo, puede ser una ruptura que posibilite nuevas oportunidades, pero entendemos también que cuando se habla de ¨la crisis migratoria¨ se le está enmarcando como una problemática en sí misma, posicionando a migrantes en un rincón indeseado y complicado de la sociedad. Frente a esto, el problema no vendría siendo la migración, sino la apertura y capacidad que tienen los estados frente a esto. ¿Cómo ves el manejo de este discurso, el de la supuesta ¨crisis migratoria¨ en Alemania?

Primero, es importante contextualizar el momento actual, el proceso de globalización neoliberal está reconfigurando un nuevo régimen de fronteras que permite la libre circulación de capitales y a la vez regula el flujo de fuerza de trabajo para los intereses políticos, económicos y sociales que exigen países del norte global en estos momentos.

Hay que tener claro, que la llamada crisis migratoria fue y es producida mediáticamente, sobre todo en torno a lo acontecido en el Mediterráneo en años pasados.  Aunque vemos un agravamiento los efectos de las políticas de la muerte provocadas por las fronteras sobre todo en cuerpos y personas racializadas, quienes por motivos del despojo quieren llegar a tierras del norte; en el 2015 esos hechos recibieron la atención de los medios occidentales, lo cual fue manipulado para crear una situación de emergencia que requeriría de la intervención de la UE para frenar una supuesta ola masiva de refugiades por tierra y por mar. El discurso liberal humanitarista que nace en este marco de “crisis” permitió que se implementen de manera justificada nuevas políticas aún más conservadoras de control de fronteras y que se dé paso a la privatización de su administración, es decir la vieja administración por parte de los estados nación se ve suplantada por empresas contratadas por la UE por sumas millonarias, el más claro ejemplo de ello es la agencia Frontex.

Hay que tener claro que las regulaciones de la migración surgen sobre todo como reacción a la fuerza incontenible que tiene ésta, misma que para el sistema actual es altamente amenazante por su potencialidad. La forma en que se regula ese flujo es mediante regímenes de fronteras que son siempre procesos que responden a determinados contextos, es decir, no son homogéneos ni estáticos, aunque siempre llevan el sello del racismo, sexismo, clasismo, etarismo y habilismo por nombrar algunos. Entonces respondiendo a tu pregunta, no es un problema de capacidad o apertura sino de control sobre la movilidad de cuerpos, lo cual es un acto político de dominación. ¨

En términos de cifras, Alemania vendría siendo un país de migración, entran más personas de las que salen. El sistema necesita de migrantes para sostener la vida a la que están acostumbrades. Entonces, en lugar de regularizar la situación migratoria de miles de personas que ya están viviendo y trabajando en el país, se observa cómo se realizan nuevos convenios de visas para que lleguen ciertes migrantes, que se correspondan a un perfil bien específico de criterios económicos y académicos. ¿Qué te parecen estas señales del gobierno alemán, que se presentan por un lado con una supuesta apertura migratoria, pero por otro, con fuertes trabas a migrantes y a residentes en el país que necesitan resolver su situación migratoria?

Al tener que responder a un mercado laboral “formal” específico que demanda por un lado de mano de obra calificada y clasificada; el mercado laboral “informal” necesita justamente de mano de obra ilegalizada de la que pueda usufructuar de forma intensiva sin tener que garantizar ningún tipo de derecho. Al estado, como aparato de dominación de clase por decirlo de alguna manera, no le conviene la regularización de personas indocumentadas, al contrario, la implementación de la visa Shengen por ejemplo muestra cómo la visa de turismo para ciertos países del sur global, fortalecieron los mecanismos de ilegalización de personas para la explotación laboral, pues muches logran cruzar “legalmente” la frontera y luego son ilegalizades.

Escuchamos que migrantes deben integrarse en la sociedad alemana, se cuestiona y se habla sobre cómo personas de ciertos lugares del mundo se integran ¨mejor¨ y cómo a otras personas les cuesta más trabajo. Pero ¿cuál es la visión que tenemos de esto si consideramos que hay un ¨elles¨ que deben comportarse como ¨nosotres¨? No se trata de que un invitade siga las reglas de la casa, estamos hablando de encuentros de personas y mundos. Ante este encuentro aparecen miradas y discursos fuertemente racistas y xenófobos, escuchamos que hay migrantes de ¨primera¨ y ¨segunda¨ categoría. ¿Qué opinión tienes respecto a este asunto de que migrantes deben integrarse a la sociedad alemana y cómo aparece el racismo en esa lógica?

Respecto al tema integración, este resulta aún polémico y complicado, soy de la idea de que la integración parte del presupuesto de la nación y su cultura en singular, lo cual es como tal una narrativa ficticia. Debes integrar al extraño a la cultura alemana, pero ¿qué es la cultura alemana, se refiere al idioma o a qué? El punto central es que la diversidad en esta lógica de asimilación e integración es vista como una amenaza, por ende, como algo que administrar y/o combatir.

Para abordar el tema de racismo y xenofobia, los cuales son temas enormes y muy importantes de tematizar, lo que puedo señalar en relación a la migración, es que desde una perspectiva decolonial podemos afirmar que Europa consolida una y mil veces dispositivos coloniales para fijar la otredad y así forjar la supremacía blanca; le migrante en este sentido, es lo otro, lo extraño, lo ajeno. En sus figuras en tanto refugiades, ilegalizades se construyen y se adscriben determinadas narrativas que crean una identidad muchas veces amenazante, vemos cómo a partir de ésta se construyen subjetividades del terrorista o del violador racializado, así como de la víctima cuando hablamos de cuerpos feminizados o de refugiades. El racismo y la xenofobia se basan, en este sentido, en un régimen de fronteras que no sólo es territorial sino también simbólico pues nos marca o nos etiqueta de tal o cual manera, lo que en principio es necesario para luego legitimar en orden violento de discriminación, opresión al que día a día nos enfrentamos como migrantes, de diferentes formas por supuesto, pues nos afecta de diferentes maneras según nuestras materialidades e identidades. Estas violencias están sin duda muy presentes en este contexto reaccionario de claros rasgos fascistas, pero así mismo las formas de resistencia por parte de cuerpo colectivo migrante se fortalecen y se reinventan permanentemente y eso nos da esperanza.

Justamente, en todo este escenario es que una vez más la organización colectiva y los entrelazados de luchas y resistencias, nos inundan de solidaridad, creación y aprendizajes. Tenemos en común la necesidad de visibilizar y problematizar injusticias que ocurren aquí y en otros territorios, para poder también aportar en las demandas de los cambios estructurales que nos urgen. ¿Qué rol consideras que tienen las resistencias y organización de cuerpos migrantes?

En términos generales la migración como fuerza social – incontenible- es de por sí un acto político, el movernos por el mundo con nuestros cuerpos es un acto político altamente potente que frente a la lógica del control se torna en una lucha constante.  Ante los regímenes de fronteras instalados, les migrantes reinventamos nuevas formas de movilidad (y reconocimiento de nuestra existencia) en busca de supervivencia, lo que trae como consecuencia que desafiemos permanentemente elementos de esos regímenes, eso implica también luchas cotidianas. En el contexto global, las luchas de les migrantes son expresiones directa o indirectamente anti racistas pues están cuestionando a un orden impuesto por la supremacía blanca y a sus reglas del juego; vale decir que cuando esas luchas se intencionan también como anti-sexistas, anticapitalistas están con ello cuestionando el carácter colonial y las relaciones de poder que se han consolidado desde entonces. En estos momentos estamos como movimiento migrante tematizando el carácter anticolonial de nuestras luchas: las luchas por la legalización de personas, por la abolición de los campos de refugiades, contra la precarización de la vida, etc. Esto implica activar redes en cada rincón de Europa y nuestros territorios de origen para evidenciar ese orden neo colonial, derribar la fortaleza europea y re apropiarnos de nuestra movilidad cueste lo que nos cueste, por supuesto como migrantes estamos aún más expuestos a la violencia del estado pues se nos impide la participación política plena e “igualitaria”, sin embargo, como cualquier otro movimiento político, la necesidad y búsqueda de justicia supera cualquier intento de desmovilización.

Descolonialidad del discurso y lucha política en el Sur: una charla con Noel Padilla-Fernández

En febrero y marzo de 2021, el Bloque Latinoamericano estará co-organizando un seminario con Noel Padilla-Fernández, intercambiando conocimientos sobre la teoría y práctica de la descolonialidad del saber. A manera de preparación, platicamos con Noel sobre sus intereses epistemológicos, su trayectoria, y la coyuntura política en Nuestra América. Acá les presentamos la charla. (Las inscripciones para el seminario están abiertas hasta el 27 de enero bajo semioticasdelsur@protonmail.com)

¿Cuáles han sido los enfoques más importantes de tu trabajo académico en los últimos años? ¿A qué se debe ese interés?

Antes de estar vinculado a la formación y la investigación en la academia, vengo de experiencias en el movimiento de la comunicación alternativa y popular (radio, fotografía, video, cine), allí en el trabajo popular surgió la preocupación por el estudio de los discursos;  por una parte el  análisis crítico de los medios masivos, y por otra la preocupación por la elaboración estética de discursos que representaran nuestras voces, nuestros cuerpos y territorios;  durante varios años estuve dedicado a la realización documental. Ello hizo que mi incorporación a la academia (hace 19 años), la hiciera con una pragmática semiótica devenida de la acción cotidiana en el movimiento popular.

Desde esa preocupación comienzo a transitar dimensiones reflexivas, diálogos con autores y autoras, en las que voy encontrando y construyendo categorías para comprender complejamente y nombrar la práctica colectiva desarrollada en la comunicación popular.  Ya en la academia, en el Centro de Experimentación para el Aprendizaje Permanente (CEPAP) de la Universidad Nacional Experimental Simón Rodríguez, me incorporo a procesos de investigación y formación en educación popular y sistematización de experiencias como método para la generación de conocimiento, y en vínculo con estas metódicas, junto a profesores y profesoras desarrollamos procesos de formación e investigación en el área de la educomunicación (este es un campo que tiene importantes orígenes en las experiencias de comunicación alternativa y educación popular en América Latina, en los años 60, 70, 80, allí van a ser emblemáticos los aportes de Mario Kaplún y Paulo Freire). La educomunicación como campo da cuenta de los procesos de formación, de aprendizajes, vinculados o mediados con prácticas comunicacionales (consumos mediáticos, hábitos tecnoculturales, y al reconocimiento del carácter textual de los discursos simbólicos audiovisuales, sonoros, transmedia).

Podemos decir que este ha sido un enfoque importante del trabajo académico que he realizado, y otro es el relacionado de manera más focal con la semiótica cinematográfica, área de formación en la que me desempeño como profesor en la Universidad Nacional Experimental de las Artes; esta formación en semiótica comenzó a ser transversalizada con la perspectiva del pensamiento crítico descolonial y una preocupación investigativa por reconocer el lugar de enunciación del discurso, como un lugar ontoepistémico, es decir los discursos cinematográficos proyectan una forma de ser y pensar el mundo. En ese sentido, los discursos cinematográficos hegemónicos, van universalizando las formas de ser y pensar propias del sistema mundo/moderno/colonial/patriarcal/capitalista que van configurando los imaginarios de los públicos que asisten a esos discursos de manera acrítica o complaciente. La preocupación formativa que moviliza mi accionar docente es propiciar problematizaciones para develar las formas de ser y pensar el mundo proyectadas en los discursos, pero también problematizar las formas hegemónicas de ser y pensar que están en nuestras maneras de producir sentido.

En la puesta en práctica de estas reflexiones semióticas, comprendí que se trataba de una semiósis que transcendía el discurso cinematográfico y audiovisual, y que podía ser una práctica problematizadora para otros géneros discursivos, e inclusive para la vida cotidiana. Allí podría ubicar el interés de mi trabajo, desarrollar un practica semiótica como ejercicio cotidiano, para problematizar las marcas del poder y la dominación en los discursos, en la producción de sentido y en las formas de relacionarnos.    

Noel Padilla-Fernández es doctor en Artes y Culturas del Sur, profesor-investigador asociado de la Universidad Nacional Experimental Simón Rodríguez (UNESR) y Universidad Nacional Experimental de las Artes (UNEARTE) en Venezuela, así como investigador externo de la Universidade do Vale do Rio dos Sinos (UNISINOS) en Brasil.

En tus aportes teóricos hablas de una semiótica del Sur. ¿Quién y cómo se construye una semiótica del Sur? 

Decía anteriormente que los discursos enuncian formas de ser y pensar el mundo, en nuestras experiencias hemos estado circundades por discursos, escolares, religiosos, mediáticos, institucionales, familiares, que han universalizado las formas de la vida moderna (me refiero a la ontogénesis y al episteme del sistema mundo/moderno/colonial/patriarcal/capitalista impuesto por los imperios europeos desde 1492 y continuado por las elites del eje del Atlántico Norte, siendo su hegemon más importante los Estados Unidos); estas formas de ser y pensar sexistas, patriarcales, racistas, individualistas, antropocéntricas, heteronormadas, se han impuesto secularmente por sobre otras maneras de relacionarse y de vivir que aún existen en vetas de resistencia en los pueblos ocupados, dominados, pero no vencidos, del sur global, y en los pueblos que resisten al capital en los países del norte; porque no se trata de un sur geográfico, se trata de un Sur ontoepistémico, de un sentipensar distinto y antagónico a la subjetividad moderna.  Una semiótica del sur implica promover el reconocimiento de epistemes y cosmogonías que hacen posible la solidaridad, la sororidad, lo comunitario como relación, la transubjetividad como condición existencial de la vida no posible sin el otro/otra, incluso con el otro no humano (el espacio vital del que formamos parte, y que el pensamiento fragmentador moderno nombró cosificadoramente como naturaleza); como referente  problematizador del poder y las jerarquías de dominación presentes en los discursos y en nuestras formas de producir sentido y relacionarnos.  

¿Quién puede hacer una semiótica del sur? Tode aquel que asuma la problematización y transformación de las formas de vida promovidas por el capitalismo. Considero que una semiótica del sur permite cuestionar lo que hemos dado por absoluto, lo que el sistema mundo moderno/colonial/patriarcal/capitalista impuso como natural. Una semiótica del sur puede contribuir a una reflexión transformadora y superadora de los lastres modernos que arrastramos en las maneras de relacionarnos jerárquicamente en la vida cotidiana y en las formas de hacer política desde las izquierdas y desde los movimientos.    

En el plano político continental, diferentes eventos colectivos con ejemplos en Chile, Bolivia, Ecuador aparentan una renovación y recuperación de fuerza de los movimientos sociales populares. ¿Se puede avizorar en esto un posible fin de la avanzada reaccionaria de derecha extrema que inicio a mediados de la década? ¿Cómo se reciben estas luchas frente a la memoria de los movimientos sociales de inicios del siglo, que fueron clave en la llegada al poder de la izquierda y/o mantenimiento del mismo en Ecuador, Bolivia, Venezuela, Argentina? 

En América Latina vivimos profundos procesos de enfrentamiento con el capital, fueron fundamentales la llegada de gobiernos progresistas a países de la región. En el comienzo del siglo irrumpe un proceso importante de reivindicación de derechos, de justicia social y redistribución de las riquezas en Venezuela con la llegada a la presidencia del comandante Chávez, pudiéramos decir que esta irrupción inicia una ola de gobiernos de izquierda que cambia en esa primera década las condiciones geopolíticas a favor de nuestros pueblos. Este cambio geopolítico implicó el impulso de iniciativas de integración regional desde una perspectiva bolivariana promovidas en gran medida por el presidente Chávez.  La respuesta del imperialismo y las oligarquías regionales lograron reveses de esta ola progresista, retomando el poder en Paraguay, Argentina, Brasil, Ecuador y Bolivia, e implementando políticas coordinadas de agresión, de asedio y bloqueo económico hacia Venezuela. Sin duda alguna que las políticas de Washington y el coro de la oligarquía continental han sido efectivas para el reacomodo de la derecha neofascista. Sin embargo, no podemos perder de vista que la conducción de los gobiernos de izquierda se fue alejando, o no consideró la participación protagónica de los sectores del pueblo organizado en la toma de decisiones en la implementación y conducción de las políticas.

«Una semiótica del sur puede contribuir a una reflexión transformadora y superadora de los lastres modernos que arrastramos en las maneras de relacionarnos jerárquicamente en la vida cotidiana y en las formas de hacer política desde las izquierdas y desde los movimientos.»

Podemos decir que han persistido las formas modernas de hacer política, imposibilitando el ejercicio colectivo/comunitario del poder, la visión de la vanguardia ha prevalecido impidiendo que las demandas del pueblo organizado (campesinos, indígenas, mujeres, afrodescendientes, y otros) sean incorporadas a las agendas de las políticas nacionales. En algunos casos se incorporaron a las agendas gubernamentales las exigencias de los sectores financieros y empresariales, no así con el pueblo.  Las demandas que hoy se plantean colectivamente en las calles de nuestro continente, proponen saltos cuánticos para el hacer político, estas convocan a otras formas de relación, para la crisis civilizatoria que se evidencia, son insuficientes las transformaciones político-económicas que tradicionalmente han planteado las izquierdas. El problema no es solo la contradicción capital-trabajo. El problema no es solo el sistema económico capitalista, es fundamentalmente su modelo civilizatorio. Para detener la avanzada de la derecha neofascista, es fundamental colocar, promover, construir, desplegar en la acción política otras formas de ser, pensar y relacionarnos. Las agendas políticas de nuestros pueblos deben ser de carácter anticapitalista, antiimperialista, anticolonial y descolonial, antipatriarcal y despatriarcal, des-heterocentrada, reconfiguradora de la relación humanidad-naturaleza y subversiva a todas las formas jerárquicas del poder.    

 Siguiendo lo que acabas de decir: Venezuela se encuentra en una condición socioeconómica extrema, producida en gran medida por el asedio imperialista y criminal sobre el país, y empeorada por una serie de errores y conductas heredadas de la cultura capitalista en parte importante de la dirigencia de la revolución. Como académico comprometido, ¿cómo percibes la realidad y complejidad del proceso venezolano en la actualidad? 

 El proceso venezolano ha sido muy particular. En el año 1999 llega a la presidencia un militar nacionalista, que fue capaz de escuchar a los sectores históricamente explotados, porque de eso sectores venía, y vivir junto al pueblo que ha acompañado este proceso un proceso de radicalización hacia una perspectiva de izquierda antiimperialista. Ese fue el eje de la política de la revolución bolivariana en los últimos años de vida del presidente Chávez. A partir de este momento el imperialismo norteamericano agudizó sus políticas de asedio, ataque a la moneda nacional, cerco financiero que imposibilita la compra de alimentos, medicinas, repuestos para el mantenimiento y tecnificación de nuestras industrias básicas, compra de combustible, ataques y sabotajes terroristas a la industria petrolera y al sistema eléctrico nacional, explican en buena medida, el deterioro de las condiciones de vida del pueblo venezolano. Creo que este escenario político convoca a la participación del pueblo organizado en la conducción de las políticas de Estado. Sin embargo, los lastres modernos en las formas de hacer política por parte del gobierno actual impiden esta participación. Considero que las revoluciones son esencialmente ontoepistémicas, y ante la actual crisis del modelo civilizatorio un gobierno revolucionario debe avanzar estratégicamente hacia la construcción de otras formas de relación y de poder, unas que subviertan y trasformen el ejercicio moderno y de colonialidad del poder. Frente a esta necesidad, me parece fundamental que los gobiernos de izquierda o revolucionarios del continente escuchen el grito cosmogónico de Mandar Obedeciendo

Berlín-Hanóver-Caracas, Enero 2021. 

Anticolonial month – Berlin

October 10 and 11, 2020 

Last weekend, from the Anticolonial Coordination in Berlin, we commemorated Hermannplatz the beginning of centuries of struggles and resistance against colonialism in our territories. During the last years, different political, activist and artists  migrant organizations have built bridges of joint work, because we recognize that the struggle to overthrow capitalism is based on a history of colonial control by nation-states and European and North American companies. 


From there, this month we take to the streets of the German capital to demonstrate that the current injustices are a reflection and product of that colonial control, forms of relations that far from being obsolete, seek to perpetuate a system of oppression that generates profits for first world countries while expanding misery for the majorities that do not benefit from the world economic order. 


The «Plantón» and the «Caminatas anticoloniales» held last weekend, sought to make clear how this domination is expressed in Berlin itself. This territory bears both a deep history of decisions that have oppressed countless peoples throughout the history of humanity and the representation of a country in the current hegemonic order and the crises we experience today as a society. 


For these reasons, as Bloque Latinoamericano we see in the actions and meetings from the Anticolonialist month as a forms of manifestation of this struggle, since we raise our voice and our bodies for a radical transformation of the patriarchal and capitalist model. Our effort is to create new paths of reproduction and wealth through which the historically oppressed peoples can achieve their liberation and with it, guarantee the salvation of our planet as a common home.

Participating organizations

BiPoC Environmental & Climate Justice KollectivBlack Earth

Bloque Latinoamericano

Cabildo Berlin-Chile

Diego

EcuadorMinka

Frente Latinoamérica Unida

Kolumbienkampagne

Legalisierung Jetzt

MAWVN

Migrante – Antikoloniales Kollectiv aus den Philippinen

Palästina Spricht

Quilombo Invisível

Safrosura

Tarkas / Sikuris

TremoResistance

Unidos por la Paz (UPA)

Voces de Guatemala

Whipala

Mes Anticolonial 2020 – Berlin

10 y 11 de octubre, 2020.

El fin de semana pasado, desde la coordinación Anticolonial en Berlin, conmemoramos en Hermannplatz el inicio de siglos de luchas y resistencias contra el colonialismo en nuestros territorios. Durante los últimos años, diferentes organizaciones políticas, activistas y artísticas migrantes hemos tendido puentes de trabajo conjunto, pues reconocemos que la lucha por derrocar al capitalismo está anclada en una historia de dominio colonial por parte de Estados-Nación y compañías europeas y norteamericanas. 


A partir de aquello, este mes salimos a la calle de la capital alemana para manifestar que las injusticias actuales son reflejo y producto de dicho dominio colonial, formas de relaciones que lejos de estar obsoletas, buscan perpetuar un sistema de opresión que genera ganancias para países primermundistas, a la vez que expande miseria para las mayorías que no se benefician del orden económico mundial. 


El “Plantón” y las “Caminatas anticoloniales” realizadas el fin de semana pasado, buscaron poner de manifiesto la forma en que se expresa ese dominio en el propio territorio berlinés. Este territorio carga tanto con una historia profunda de decisiones que han oprimido a incontables pueblos a lo largo de la historia de la humanidad, como con la representación de un país hegemónico en el orden actual y las crisis que experimentamos hoy como sociedad. 


Por estos motivos, como Bloque Latinoamericano vemos a las acciones y encuentros del Mes Anticolonial como formas de manifestación de esta lucha, al levantar la voz y los cuerpos por una transformación radical del modelo patriarcal y capitalista. Nuestro esfuerzo está en crear nuevos caminos de reproducción y riquezas a través de los cuales los pueblos históricamente oprimidos alcancen su liberación y con ella, puedan garantizar la salvación de nuestro planeta como hogar común.

Organizaciones participantes:

BiPoC Environmental & Climate Justice Kollectiv

Black Earth

Bloque Latinoamericano

Cabildo Berlin-Chile

Diego

EcuadorMinka

Frente Latinoamérica Unida

Kolumbienkampagne

Legalisierung Jetzt

MAWVN

Migrante – Antikoloniales Kollectiv aus den Philippinen

Palästina Spricht

Quilombo Invisível

Safrosura

Tarkas / Sikuris

TremoResistance

Unidos por la Paz (UPA)

Voces de Guatemala

Whipala

Colombia: Desde la tierra del olvido

(El año pasado, en ocasión del Mes Anticolonial 2019, recibimos este texto del compañero Manuel Rozental del proceso «Pueblos en Camino» del Cauca, Colombia. Un año después, dentro del marco del presente Mes Anticolonial, se los compartimos, convencidxs de su vigencia, potencia y pertinencia como inspiración para nuestras luchas colectivas, mucho más allá de las fronteras impuestas por el capital y por los estados.)

Cuando los indígenas descubrieron a los Europeos…
América aún no existía, ni éramos indígenas

En una calle de Ilheus, Bahía, Brasil
Día del Indio, Abril de 2012

Me han pedido que hable algo sobre Colombia. Yo prefiero decir que hablo desde acá, lo que no es lo mismo y es más exacto. Lo que hoy conocemos como Colombia, es un territorio de un millón de kilómetros cuadrados cuyas fronteras y mapa fueron, como todos los de América Latina y del mundo, producto de una fantasía Europea perversa que continúa hasta nuestros días y que conocemos con el nombre de “civilización”. Para ilustrar esto que digo y que no es un capricho, basta con unos ejemplos. Cristóbal Colón llegó a este continente que bautizaron América ignorando sus nombres ancestrales en 1492. En su viaje de regreso en lugar de regresar a España, llegó a Portugal. Los dos reinos se disputaban la propiedad del mundo que conquistaban para su provecho. Con su nave cargada de lo que traía de estas tierras no pudo ocultar su procedencia. Al enterarse del hallazgo, el rey de Portugal quiso reclamar su parte y de allí que se realizara una negociación entre los representantes de los Imperios de España y Portugal en Tordecillas, en 1493. Allí, sin siquiera conocer las tierras negociadas (que llamaron descubiertas), trazaron una línea que dividió al planeta en dos partes: la mitad para Portugal y la otra mitad para España. Ello explica el que hoy en día media América del Sur sea Brasil y la otra mitad hablante de castellano y antigua colonia de España. Un capricho le impone nombre a las tierras, dueños, leyes y razones de ser, a la misma vez que nos niega nuestro pasado, nuestra memoria, nuestros sentidos y territorios. Apropiados territorios hoy desconocidos a representantes de los saqueadores Europeos, estos empiezan a robar y a explotar a los pueblos a su gusto y beneficio, protegidos siempre por la ley humana y divina al servicio de los imperios. Las disputas entre estos saqueadores herederos y siervos de esta codicia de los reinos, dan origen a líneas artificiales que no son sino la imposición de su ficción y su afán de poder. Estas líneas divisorias eventualmente se convierten en fronteras, incluidas, por supuesto, las de las naciones que se establecen con lo que hasta hoy nos hacen llamar independencia. En realidad, los ladrones locales, patriarcales, racistas, herederos de la fe y del poder de los Europeos, los sienten como un estorbo y a nombre de la libertad de estos pueblos, liberan la tierra y el trabajo del yugo Español, para someterlos al suyo personal y encadenarse a nuevos poderes globales. Así, en estas guerras por tierras y riquezas, que son las mismas y por lo mismo, se establecen las fronteras de las naciones sur Americanas que incluyen a Colombia. Colombia era antes La Gran Colombia e incluía a Ecuador, Venezuela y Panamá, pero negocios poderosos pusieron ejércitos a pelear en su nombre y dividieron estas tierras creando estas naciones, desde un comienzo, al servicio de los poderosos y de la explotación de pueblos y territorios. Panamá, por ejemplo, fue robada a Colombia en 1910 por el gobierno de los EEUU para construir el Canal de Panamá, hacerlo de su propiedad, enriquecerse con el comercio que por allí circula entre el Pacífico y el Atlántico y poner allí la sede del Comando Sur. El gobernante de turno de Colombia aceptó a cambio de esto menos de $140 mil USD. En otras palabras, sinceramente, Colombia no existe. Es una ficción, una fantasía, una bandera, un himno, una frontera, todas al servicio de un proyecto cuyo propósito es someter territorios y pueblos negados al servicio de la acumulación egoísta de ganancias para unos pocos. Otro tanto puede decirse de los demás países y pueblos de este continente y del mundo. Hablo desde Colombia, más que de Colombia.

El principal producto de la historia de esta conquista incesante, permanente y en expansión es, en consecuencia, el olvido y las ganancias que nos roban. Pero el olvido y las ganancias se están produciendo ahora mismo, sólo que, como bien lo entendiera Rosa Luxemburg, el capitalismo (otro nombre para la invasión destinada a la producción de olvido y generación incontenible de ganancias) siempre necesita una externalidad para expandirse porque destruye los territorios y pueblos que ocupa y necesita siempre más. Por eso ella señaló que solamente cuando llegara a ocupar todo el planeta, “tal vez” entraría en su crisis definitiva. Esta espiral expansiva y destructiva recoge y resume también toda la historia de lo que ha sucedido y avanza destruyendo dentro de Colombia. La sintetizo así: Exploran, Explotan, Excluyen y Exterminan. Hasta llegar a hoy cuando, al borde de ocupar el planeta entero han generado Excedentes de Población, porque ya no necesitan a la mayoría de la gente que no les sirve como trabajo y que no puede consumir. Han generado excedentes de capital, de modo que las grandes transnacionales destruyen por necesidad a todo lo que no sea de su tamaño (pregúntenle, por ejemplo a Bayer-Monsanto). Y han causado un déficit de vida, que denominan déficit de “recursos naturales” o materias primas. En estas condiciones deben eliminar los excedentes de gente y de capital y deben apropiarse de los recursos escasos como Agua, Oxígeno, Petróleo y Fuentes de Energía y Alimentos, Biodiversidad y Minería. Entendiendo esto, es fácil reconocer esta guerra total contra la tierra y los pueblos, desde esta parte del olvido que llaman Colombia.

Hemos entrado en una nueva fase del capitalismo. Una que responde de manera racional y civilizada, es decir, violenta, asesina y enmascarada de propaganda, a la crisis del capital en su ocupación total del planeta. En Colombia deberíamos saber ya que el Capitalismo es crimen organizado: roba, mata, miente, explota para conseguir ganancias y se impone como necesario. Hay crimen organizado legal e ilegal. Ambos son capital y su propósito es acumular ganancias a toda costa y a costa de todxs. En esta nueva fase, se están estableciendo territorios controlados de manera articulada por corporaciones transnacionales legales (petróleo, minerales, material genético, agronegocio, etc.), por el sector financiero mundial (la banca multilateral y privada que vende dinero a nuestros gobiernos corrompiendo y a cambio nunca acabamos de pagar y tenemos que entregarles todo), por ejércitos transnacionales legales (controlados por y desde el Pentágono y al servicio de las transnacionales) cuyos súbditos nacionales se llaman Fuerza Pública en Colombia (ejército, Armada, Policía, etc.), por gremios, corporaciones y “clase dirigente” que tiene negocios articulados con transnacionales y de la que surge y a la que regresa en una puerta giratoria la “clase política” que cada 2 años hace elecciones para que no tengamos más opción que votar por ellos porque controlan por la fuerza del dinero, del terror o de la mentira(propaganda y sectas religiosas) cada voto que los elige. Colombia es, en síntesis, una “Democracia Genocida”, como la llamó en su libro el Padre Javier Giraldo. Con estos actores legales están coordinados (porque son ellos mismos), carteles de narcotráfico, paramilitares y toda clase de poderosos ejércitos “ilegales”. Generales, empresarios, mafiosos, banqueros, políticos, se coordinan en un territorio para garantizar el saqueo. A mucha gente la reclutan para que produzca, procese, empaque y transporte lo producido, legal o ilegal. A muchos otros los arman y les pagan para que exploten, amenacen y maten a quienes no obedezcan. Así, territorio por territorio desde Colombia y por todo el continente y más allá, avanza la ocupación de territorios en manos de unos pocos. Como siempre lo que sacan, producto del trabajo esclavo de la gente, tiene buen precio y consumidores en el norte global. Pero la guerra misma es el mejor negocio de todos. No ganar la guerra sino mantenerla, profundizarla, hacerla permanente y reclutarnos a todas y todos a uno u otro bando es el propósito definitivo. La guerra reactiva la economía, elimina excedentes y captura recursos escasos. Estamos en guerra.

Es un saqueo que va a enriquecer a los más ricos del norte y con un poco de lo mucho que consiguen así, pagan privilegios y derechos con los que maquillan y perfuman el horror para legitimarlo. En 2010, la ONU calculaba que las ganancias del narcotráfico eran de unos $430 mil millones de dólares al año, de los cuales el 70% entraba entonces a las instituciones financieras y bancarias más poderosas del mundo. Hay mucha más información, pero basta con agregar que todos los Presidentes de Colombia desde los años 70 han sido electos con dineros del narcotráfico y que la DEA y los EEUU no hacen una guerra para acabar con el narcotráfico sino para ganar con este tanto con su producción y consumo, como con la guerra que mantiene y aumenta el precio mientras avanza sobre territorios. Con la guerra desplazaron a 8 millones de colombianxs y desterraron del país a 5 millones más. Si el narcotráfico se acabara, ¿quienes perderían el 70% de las ganancias? Por eso el hombre más poderoso de Colombia, dos veces Presidente y ahora congresista y Presidente a la sombra es un reconocido narcotraficante, comandante paramilitar, mafioso, terrateniente y empresario: Álvaro Uribe Vélez. Esto y lo demás que podemos contar desde Colombia tiene que ser presentado en Colombia y el mundo de otra manera. El narcotráfico por ejemplo, anda por grandes puertos, aeropuertos, autopistas…su dinero llega a algunos de los más poderosos y respetados y decide políticas de vida o muerte, pero es presentado como algo invisible, para que lo percibamos así, como oscuro, distante, remoto, como la misma Colombia, que es como quieren que veamos el mundo del nuevo Capitalismo, siempre con máscaras de legalidad y derecho, pero en realidad la ley y el derecho, así como los estados, no son otra cosa que estructuras y dinámicas de conquista que fabrican ganancias y olvido.

Acá también nos han engañado. No sólo a ustedes allá. Sólo que la injusticia, el hambre, el despojo y la capacidad de pensar y entender se alimentan de todas nuestras memorias que habitan el olvido en que nos han convertido. No sólo hemos resistido para que nos paguen mejor en el sistema, para que no nos exploten tanto, para que el estado que nos despoja y engaña, nos de alguna asistencia en educación, en salud, en justicia y no nos reprima tanto. Por el poder del estado para estos derechos que llamábamos revolucionarios, surgieron insurgencias armadas como las FARC, el ELN, el EPL, el M-19 y otras. Firmaron acuerdos de paz con casi todas y todos los incumplieron. A muchos de quienes no se desmovilizaron de las FARC, por ejemplo, los empujaron y optaron por unirse al narcotráfico a nombre de la misma revolución por la que luchaban antes. Hoy, por eso, no podemos saber con claridad quienes nos amenazan y nos matan porque se cambian de uniforme, de discurso, de pañoleta. En Colombia el último acuerdo de paz se firmó entre las FARC y el gobierno sin el pueblo en 2016. Un mal acuerdo. Ni siquiera este lo cumplieron. Están matando a quien quiera que defienda territorios, pueblos, derechos en todo el país. A las víctimas, más de 800, las llaman “líderes sociales”. Sólo el gobierno tiene la capacidad de ubicarlas, amenazarlas y matarlas en todo el país con esa precisión, pero se enmascaran como paramilitares con distintos nombres o sicarios sin organización: es el estado.

También hemos resistido porque no queremos más estado ni limosnas, ni leyes, ni elegir políticos que entren a esa máquina que sirve a las ganancias. Nos hemos levantado, por ejemplo, en Mingas, que son prácticas ancestrales indígenas de los Andes. Una Minga es una acción colectiva que tiene prioridad sobre todo y lo que se logre con la Minga no tiene dueños. Hicimos Mingas por ejemplo contra el Modelo económico de despojo, contra el terror y la guerra que les sirven, por una legislación desde los pueblos y entre pueblos, para exigir que cumplan lo que hemos ganado luchando y sobre todo, para tejer una mochila, como nuestras abuelas, con nuestros dolores, alegrías y memorias que reemplace esa institucionalidad, ese estado, esa Colombia y sus patrones que no sirve y nunca ha servido. Nos han perseguido por eso. Hemos marchado por decenas de miles. Hemos trabajado mucho, tierras, productos, consciencias. Hemos bloqueado vías y tratado de convencer. Nos hemos tejido con zapatistas, mapuches, quechuas, afros, mujeres, obrerxs y muchas más. Nos han vencido comprando líderes y consciencias, sometiéndonos en dependencia y hambre, engañándonos como a ustedes con versiones oficiales que según aseveran, son la verdad. Hoy nos amenaza el fascismo narco-paramilitar-extractivista-transnacional y muchas hermanas y hermanos trabajan para ellos. Pero no podría amenazarnos si la gente en Colombia y en el mundo abriera los ojos y empezara a buscarnos en el olvido al que nos han destinado: Acá estamos. Llenos de historias y memorias. Hablamos muchas lenguas que no han logrado extinguir. Tenemos nuestros modos. Somos hijas e hijos de la Madre Tierra y sabemos seguir con vida y levantarnos en rebeldía y resistencia una y otra vez. En eso que llaman Colombia, que acá tiene costas, montañas, valles, selvas, llanuras, ríos, músicas, bailes y diversidades imposibles que imaginar, no nos cabe en las geografías de los estados ni la historia oficial. Por ahora, eso no más les alcanzo a contar. Si nos quieren conocer, nos vamos a encontrar luchando, más allá y mucho más acá de las fronteras con que nos nombran. Mientras nos producen como olvido, somos pueblos de y con la tierra y nos haremos libres con ella, nuestra Madre. Si acá no nos encontramos como lo venimos haciendo con las mujeres de Kurdistán, con los demás pueblos en resistencia, no tendremos futuro ni ustedes ni nosotrxs. Acá en este olvido que llaman Colombia, desde acá también seguimos estando.

Emmanuel Rozental
Pueblos en Camino
2019-08-26

Solidaridad con las luchas populares en Ecuador

El Bloque Latinoamericano ha impulsado acciones y se ha solidarizado con las luchas populares en Ecuador en diversos frentes. Ante la creciente arremetida neoliberal del gobierno de Lenín Moreno desde 2017, el Bloque ha servido de plataforma para la articulación política de la comunidad ecuatoriana en Berlín. Este trabajo político se ha dado codo a codo con lxs compañerxs de otros países, intercambiando experiencias y sumando fuerzas de resistencia.

El 7 de marzo de 2019, en un esfuerzo rápido de solidaridad internacionalista, escrachamos al vicepresidente ilegítimo Otto Sonnenholzner durante su visita a Berlín, cuando acudía a una reunión con inversores en la Iniciativa para América Latina de la Economía Alemana. Dicho representante de las élites de derecha ecuatorianas no fue electo por el pueblo ecuatoriano democráticamente, sino que fue colocado en el cargo tras la destitución de Jorge Glas. En un caso más de judicialización de la política en América Latina, Glas fue apresado debido a una denuncia de corrupción en un caso lleno de irregularidades, ya que no se siguió el debido proceso ni se respetó el principio de presunción de inocencia, además de no existir elementos probatorios. Es por esto que, junto a migrantes ecuatorianxs, alzamos nuestras voces al grito de “¡Otto, Otto, Otto, yo no te di mi voto!”.

El 16 de marzo de 2019, realizamos un conversatorio sobre el Panorama político en Ecuador ante las elecciones del 24M”, para generar un espacio de información y discusión con lxs migrantes ecuatorianxs que irían a las urnas a elegir a lxs nuevxs integrantes del Consejo de Participación Ciudadana y Control Social (CPCCS). Dicha elección se perfilaba altamente compleja, ya que sus condiciones se derivaban de la consulta popular realizada en febrero de 2018 que, escandalosamente, no contó con aval constitucional y dio paso a un CPCCS transitorio que destituyó y designó autoridades de control de forma ilegal. En este contexto de crisis institucional, sumada al pacto a puerta cerrada con el FMI, el conversatorio sirvió para problematizar de qué forma el gobierno de Moreno y sus aliados de derecha estaban atentando contra los derechos civiles y sociales del pueblo ecuatoriano. Asimismo, enmarcamos los comicios en cuestión en un análisis de la coyuntura latinoamericana marcada por el avance del neoliberalismo autoritario.

El 25 de abril de 2019, convocamos a un plantón frente a la Embajada de Ecuador en Berlín para protestar contra la entrega ilegal de Julian Assange a la policía británica, bajo el lema “¡Libertad para Assange! – Freiheit für Assange! – Free Assange!”. Condenamos públicamente esta decisión que constituye una violación flagrante del derecho al asilo, atenta gravemente contra la soberanía nacional y sienta un precedente peligroso contra la libertad de prensa. Además, denunciamos que se trata de una cortina de humo más del gobierno de Lenín Moreno para distraer no solo de las contundentes acusaciones de corrupción que pesan contra Moreno y su círculo íntimo, sino también de las autoritarias medidas neoliberales que están socavando los derechos sociales del pueblo ecuatoriano.

En octubre de 2019, el pueblo ecuatoriano se levantó en una movilización masiva contra la precarización neoliberal de la vida exacerbada por el gobierno de Moreno, sus aliados de las derechas oligárquicas y las imposiciones del ajuste dictadas por el FMI. Lxs migrantes ecuatorianxs en Berlín realizaron en conjunto con el Bloque Latinoamericano una serie de actividades de denuncia y solidaridad en el marco de la revuelta popular en Ecuador.

El 9 de octubre de 2019, se realizó un plantón frente a la embajada del Ecuador en Berlín en solidaridad con el paro nacional convocado por diferentes sectores sociales populares y se hizo una denuncia pública internacional contra la inaudita represión implementada por el gobierno de Lenín Moreno.

El 12 de octubre de 2019, la comunidad ecuatoriana en Berlín se sumó a la “Marcha anticolonial”, convocada por el Bloque Latinoamericano conjuntamente con organizaciones de la comunidad kurda, palestina, entre otras. Allí, se realizó una intervención de denuncia frente a la arremetida neoliberal y la consecuente ola de represión durante el paro nacional.

El 17 de octubre de 2019, lxs migrantes ecuatorianxs, con apoyo de lxs compañerxs del Bloque Latinoamericano, organizaron una concentración frente a la Embajada de Ecuador en Berlín en denuncia de la brutal represión estatal y en homenaje a las víctimas que dejó como saldo la jornada de protestas.

El 25 de octubre de 2019, tuvo lugar el conversatorio “Resistencia contra el neoliberalismo: Ecuador actual, situación y perspectivas” en Zielona Gora, en el cual se abordó la situación política en el país con mayor profundidad.

En abril de 2020, ante la desastrosa situación a causa de la pandemia y la desidia del gobierno, integrantes ecuatorianxs del Bloque, junto con compañerxs de Hamburgo, realizaron una colecta de fondos para apoyar el trabajo comunitario político de organizaciones de base en Guayaquil como el Movimiento de Barrios en Lucha (MBL) y el Parlamento Plurinacional y Popular de Mujeres y Organizaciones Feministas.

En mayo de 2020, debido a las constantes medidas antipopulares adoptadas por Lenín Moreno y su gabinete, lxs ecuatorianxs migrantes organizadxs en el Bloque Latinoamericano denunciamos el nuevo recorte presupuestario contra la educación pública en medio de la crisis sanitaria con el siguiente Pronunciamiento de migrantes en defensa de la educación pública y los derechos humanos en Ecuador. Realizamos una protesta creativa virtual en tiempos de pandemia recopilando fotos de migrantxs indignadxs por este nuevo ataque neoliberal.

El 30 de mayo de 2020, integrantes ecuatorianxs del Bloque participaron del plantón semanal de #JetztErstRecht en Hermannplatz para denunciar el paupérrimo manejo de la crisis sanitaria por parte del gobierno de Lenín Moreno y hacer un llamado a la solidaridad internacionalista ante la tragedia pandémica en América Latina.   

Del 28 al 30 de agosto de 2020, compañerxs ecuatorianxs asistieron en una brigada internacionalista del Bloque Latinoamericano a la“Semana intergaláctica en la Zona a Défendre (ZAD)” y compartieron apreciaciones sobre el paro popular en Ecuador de octubre de 2019 en el marco de la lucha histórica del movimiento indígena.

Germany and the Virus of Precarious Work

The crisis triggered by COVID-19 makes us feel angry and frustrated, not only because of the implications of the pandemics itself, but also because it shows, clearer than ever, the precarity of our lives as migrants in Berlin.

We saw in the news the images of workers from Rumania being brought by plane by the German government in order to work at the asparagus harvests, exactly at the time when the prevention measures were being applied and borders were being closed. We believe this is an image that condenses the hidden face of the German economy: its development lays on the backs of migrant workers.

The pandemic makes clear which jobs are essential for the functioning of life. While many jobs can be suspended or transferred to home office, others need to continue as usual: in the care sector, in hospitals, in the fields, in the transport of products, in supermarkets, etc. Paradoxically, these are often low-paid jobs with poor working conditions. Even though many people might be surprised, we are not: a great amount of the jobs “relevant for the system” are made by migrants.

A clear example of how Germany manages to attract workers for these tasks, is the visa with which many people come from Latin America: the Working Holidays visa. For many of us, it is the only way of working and even saving money under more stable conditions as the ones we have in our countries of origin. For the German economy, it is a way to find people to do the jobs many Germans might not want to do: cleaning, delivery, working in the care sector, etc. This makes us naturalize the fact that Helpling (domestic cleaners app) keeps up to 40% of our daily income.

The Working Holidays Visa makes the inequalities between countries evident: whereas many of those who have access to this visa come from privileged sectors in our countries (we need to show savings in euros, many of us went to the university or have English knowledge, etc), but in Germany we are the bottom of the pyramid. It is no coincidence that this visa is only available for people between 18 and 35, rank in which unemployment is the highest globally(1). Of course, this visa is only valid for one year. If we were allowed to be in Germany longer, we would aim for different jobs and demand better working conditions.

Let’s unmask German economy: it is not and industrial economy where “capitalisms works well” and “everything is fine”. It is a state that, because of its position in the world system, loots and exploits territories and peoples in order to boost its own development.

Germany and its Neighbors, a Toxic Relationship

There is nothing new in what we just said. Since the end of the Second World War, Germany resourced to precarious migrant workers to boost its economic growth. Large contingents of people from Turkey, Italy and Spain built the economic book of the 1960s, followed by migrants from East Europe, Middle East, Africa and Latin America in the following decades.

The closure of borders triggered by the COVID-19 made the asymmetries inside Europe evident, and challenged the idea of European “community”. It is now clearer than ever the role of the work done by migrant workers from Eastern Europe over the past 30 years. After the fall of the Berlin Wall, Western countries promoted neoliberal measures in the ex-Soviet countries, such as the privatization of companies, which resulted in the fall of industrial production, loss of jobs and fall of salaries. The result of this is that the average salary in Germany is nowadays from four and up to nine times higher than in Poland, Rumania and Bulgaria (2), situation that encourages people from these countries to migrate. Does it sound familiar? It is a similar logic to that imposed in different territories of the “third world”, and shows how Europe complements the global periphery with an internal one.

We should not be surprised that the European countries most affected by the COVID-19 crisis are Italy and Spain, where “fiscal austerity” policies have been applied since the 2008 crisis (mostly cutting state spending and privatizations). This includes important reductions in the state investment in the health system (3). This situation shifts the focus once again to whether Europe will face this crisis as a unity, or whether it would be “each one on their own” and every country should face the crisis with their own resources.

Subsidies During the Pandemic. For What?

The iron law of capitalist societies is that workers are not only bodies to be exploited but also subjects who consume. This explains why in Germany, even with the lower salaries, the buying capacity is higher than in other countries.

One of the bigger concerns of governments and companies is the fall of the propensity to consume, which is now around 22 points and constitutes the highest since the 2008 crisis (4). When analyzing the relief measures announced by the German government in the past weeks, we can see that one of its goals is to maintain the levels of consumption. The amount of money invested in direct subsidies is, to the time of writing this declaration, 254.000 million euros (which, to have a point of comparison, is around 60% of the GDP of Argentina and around 100% of that of Perú and Chile). Also, around 800.000 million euros are destined to credits to companies, with the goal of maintaining employment and the production capacities in relatively normal conditions (5).

Direct subsidies are destined to a population whose working conditions do not allow them to keep their incomes during the crisis, and to many people whose jobs are seasonal or informal. Coincidentally, these are the working conditions typical for migrants. We can see clearly that we as migrants have a central role for the economy, not only because we work under precarious conditions, but also because we are consumers.

Thinking beyond the most immediate measures to face the crisis, most analysts expect, in the medium term, an increase of the precarity of working conditions and of state indebtedness (6). They also expect an increase of the control of mobility of migrants, at the time that, as most crisis, this one will also result in an increase of migration. How will Europe face this problem? What will be the role of migrants in the future? What tools will we need to face the upcoming crisis?

Building Networks

Even though within our migrant communities there are diverse experiences, there is a lot that unites us. We share the pain and anger for the historic looting of our territories, which makes the effects of this crisis devastating. We are united by our migration experiences and by the efforts to bring here the experiences of resistance and struggles in our territories.

We from Bloque Latinoamericano are starting to work on the topic of precarious working conditions for Latin American migrants in Berlin. In doing this, our aim is to work together with other organizations that have been working for a long time for better working and living conditions of illegalized people, for the rights of refugees, for the access of migrants to labor rights and social security, and for equal access to health and education. We believe we can all contribute to making sure that the way out of this crisis leaves no one behind, and it based on true solidarity.

Declaration of the working group “Work and migration” – Bloque Latinoamericano Berlin

1 http://www.ilo.org/global/about-the-ilo/newsroom/news/WCMS_513736/lang–es/index.htm

2 Elaboración propia a partir de datos obtenidos en https://datosmacro.expansion.com/

3 https://www.elancasti.com.ar/internacional/2020/3/12/los-recortes-en-salud-publica-explican-el-drama-italiano-428813.html

4https://www.gfk.com/insights/press-release/german-consumer-climate-suffering-heavily-as-a-result-of-coronavirus/

5 https://www.imf.org/en/Topics/imf-and-covid19/Policy-Responses-to-COVID-19#G

6 https://blogs.imf.org/2020/04/14/the-great-lockdown-worst-economic-downturn-since-the-great-depression/